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long boards - long thoughts

Im Jahr 2003 wurde der FC St. Pauli durch Verkauf von über 140.000 „Retter“-T-Shirts zwar nicht um die erlösten 900.000 EUR reicher, aber konnte so einem Doppelabstieg entgehen. 2009 starten zwei Deutsche und ein Schwede mit einer anderen Mission: Run for Zimbabwe! Die Zeit zurück gespult: Angetrieben von der Überzeugung hinauszugehen, Gutes zu tun und dabei Instrumente zu verwenden, die einem gut vertraut sind, gehen 2009 Alexander Kempe, Alfred Rinman und Peter Carlson Sincic nach Irland und starten ihre erste Tour, bewaffnet mit Longboards und long thoughts. Das Ziel: Aufklärung! Aufklärung über Situationen, die fernab von 11 Mann auf einem Platz und der Ideologie von Fußball-Ligen sind. Es geht auch auch mehr als 11 Menschen. Konkret: Es geht um 9,6 Millionen Arbeitslose, um 8,4 Millionen Menschen, die ohne Hilfe aus dem Ausland verhungern müssten, von 1,8 Millionen HIV-Infizierten sterben jedes Jahr ca. 170.000. Sprich: Es geht um eine ganze Nation.

Text : Annika Ehni
Fotos : Run 4 Zimbabwe
2012 folgte die zweite Tour über 700 Kilometer quer durch Südschweden mit dem gleichen Ziel. Run vor Zimbabwe bedeutet nicht den Zeigefinger hoch zu halten und auf andere zu zeigen, Run for Zimbabwe bedeutet: 3 Männer mit Ideologie und Pflichtbewusstsein nutzen den Longboard-Hype um so viele Menschen wie möglich zu erreichen und laut hinaus zu schreien, was denn da los ist in Zimbabwe. Sie sind die modernen Straßenprediger auf Rollen. Sie sind Longboardfahrer mit Kopf und Herz. Webseite, Dokomentationen und Presse kamen. Eine T-Shirt-Verkaufsaktion startete. Und anstatt Geld aus ihrer T-Shirt-Aktion in die eigene Tasche zu stecken, um ihre Reisen zu finanzieren, stehen die männlichen Mütter Theresas der Longboardszene in direkter Kooperation mit dem Elias Fund, und unterstützen gemeinsam ein Schulprojekt für Flüchtlingskinder. Momentaner Erlös: 1.100€ und unbezahlbarer Einsatz für Zimbabwe.
Der Unterschied zwischen Run for Zimbabwe und dem St. Pauli? Der Versuch durch eine Verkaufsaktion etwas zu retten, was fast nicht mehr zu retten ist. Aber: 140.000 Leute kaufen ein St. Pauli Shirt. In Ihren Köpfen läuft: Fußball und Helfen. Ein paar Wenige kaufen ein Run for Zimbabwe Shirt. In ihren Köpfen läuft: Wissen und Helfen!





(Dieser Absatz ist dafür da, dass jeder sich kurz überlegen darf, für was wir unsere Kraft und unser Geld ausgeben)

Hiermit wird der FC St. Pauli, der als Vergleich dienen musste, um Entschuldigung gebeten – doch die Relation von Sinn und Zweck bei gleichen Mitteln erschreckt.

Liebe Longboarder dieser Welt – es gibt keine Dinge, die nicht zu retten sind. Geht hinaus! Schreit laut! Seid wild! Seid wissend! Seid gierig! Denkt tiefer! Denkt länger! Und passt Eure Gedanken an die Länge Eurer Boards an... Denn: Wissen ist Macht!
Skate / International

16  Likes   |    Comments

Christiane Heß London, United Kingdom
das ist wirklich ein spannendes Projekt, war selber längere Zeit in Kalkutta - reizt mich sehr.
Matze Schmid Ravensburg, Germany
I like da skateboard. The skateboard is very good!
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